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Nov. 30th, 2008

Ingwar

Я — пустота!


Времени

нет

Там,

где есть

пустота!

Нет там

Тебя,

Значит,

нет

и меня!

Время

не лечит -

Это только

слова!

Что же лечить?

Я ведь сам -

пустота!

Nov. 15th, 2008

Ingwar

LNS

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Nov. 7th, 2008

Ingwar

Путь, ведущий в никуда



Золотистым листопадом

И тоскливыми дождями,

Одиночество навеяв,

Смертный час мой предсказав,

Осень дымкой предрассветной,

Указав мой день последний,

Соберет меня в доро
гу,


В путь, ведущий в никуда...





Страница автора

Sep. 28th, 2008

Ingwar

Baltische Rundschau


May. 6th, 2008

Ingwar

На 103-м году жизни скончался изобретатель LSD

Неделю назад,29 апреля 2008, на 103-м году жизни умер швейцарский химик Альберт Хофманн (Albert Hofmann), прославившийся изобретением наркотика LSD (диэтиламида лизергиновой кислоты). Смерть наступила от сердечного приступа в доме ученого в Базеле,сообщает Associated Press.

Самое известное открытие Хофманна приходится на 16 апреля 1943 года, однако предшествующее этому событие произошло еще раньше, в 1938г. Тогда ученый, выводя лекарство для стимулирования работы сердца, впервые провел синтез диэтиламида лизергиновой кислоты, но не узнал о его галлюциногенных свойствах.

Через пять лет, повторяя синтез почти забытого вещества, Хоффман открыл психоделическое действие LSD, когда капля вещества случайно упала на кончик его пальца. Три дня спустя он сознательно принял 250 микрограмм кислоты и испытал более сильный эффект.

Среди поклонников LSD этот день вошел в историю как
"велосипедный день". Хофманн возвращался домой на велосипеде и испытал первый в истории "кислотный трип", думая, что едет медленно, когда на самом деле несся с огромной скоростью.

"Словно во сне, с закрытыми глазами (дневной свет для меня был слишком ярким), я видел длинную череду фантастических картинок, необычных фигур самых насыщенных, разнообразных раскрасок. Это состояние прошло через два часа", - описал Хофманн эффект своего изобретения в своей автобиографической книге "LSD, мой трудный ребенок".

Позднее Хофманн провел еще несколько экспериментов с LSD, в которых ему помогли его коллеги. В 50-60-х годах LSD активно использовался в США в лечении всевозможных психических расстройств, однако после ряда общественных протестов вещество было запрещено в 1966 году на законодательном уровне.

До конца своей жизни Хофманн настаивал на частичной легализации LSD в медицинских целях и в целях самопознания и психоанализа. "Я создал LSD как лекарство. Не моя вина, что люди им лоупотребляют", - говорил он.

В 2006 году, на свое столетие, Хофманн стал центральной фигурой международного симпозиума, на котором около двух тысяч ученых, исследователей, историков и деятелей других сфер обсуждали вопросы, связанные с LSD.

"LSD хотел сказать мне что-то. Он дал мне
внутреннее наслаждение, раскрыл мое сознание, подарил мне удовольствие
и внутреннюю чувствительность к чудесам мироздания", - поделился с
участниками собрания Хофманн.

На youtube можете посмотреть эти и другие ролики о ЛСД:

Испытание ЛСД на английских солдатах

BBC. ЛСД-Внутренний беспредел.



Apr. 30th, 2008

Ingwar

Dürrezeit im Baltikum

Lettland, Litauen und Estland erleben derzeit das Ende des einst rasanten wirtschaftlichen Aufstiegs


Der jahrelange Boom der drei baltischen Staaten ist vorbei: Wachstumszahlen, Immobilienpreise und die Nachfrage in den Binnenmärkten brechen ein. Gleichzeitig steigt dieInflation immer weiter an.

«Ich setze nicht auf Pferde und habe auch sonst kein teures Hobby, das Geld verschwindet in diesem Land ganz von allein», sagt die in Riga aufgewachsene Lettin Beate. Alles werde ständig teurer. Zusammen mit ihrem Mann verdient das 31-jährige Ex-Modell rund 900 Lats, (2000 Franken) im Monat. Das war in Lettland eigentlich einmal ein anständiges Familieneinkommen, wegen der extremen Inflation reicht das heute aber kaum noch.

Märchenhafter Aufschwung

Die baltischen Staaten Lettland, Estland und Litauen erlebten seit ihrer Unabhängigkeit von der Sowjetunion Anfang der 90er-Jahre einen stetigen Wirtschaftsaufschwung. Die Wachstumszahlen waren märchenhaft. Trotz schmerzlichen sozialen Unterschieden zwischen Provinzen und Metropolen lief vieles lange nach Plan: der Weg in die Marktwirtschaft, in die Nato und die EU. Und die wirtschaftliche Abhängigkeit von Moskau verringerte sich ebenfalls nach und nach. Die dreifache Erfolgsstory schien perfekt.

Inzwischen gelten die drei kleinen Volkswirtschaften jedoch als völlig überhitzt. Finanzexperten warnen vor einer Wirtschaftskrise. «Alle drei Länder sind sehr schnell gewachsen. Wir sehen nun einen deutlich schwächeren Zuwachs, vor allem beeinflusst durch die schwächere inländische Nachfrage», sagt der Analyst Jörgen Kennemar von der schwedischen Swedbank. Mikael Johansson, Osteuropa-Experte der Skandinaviska Enskilda Banken (SEB) sieht die Lage ähnlich: «Die Luft weicht jetzt aus dem Baltikum. Die Erwartungen waren zu hoch geschraubt.»

In der Tat, die Wirtschaftsdaten sehen nicht mehr so rosig aus wie noch vor Kurzem. Baltische Haushalte sind weniger optimistisch als noch vor einigen Jahren. Ihre Kaufkraft ist deutlich geschrumpft, entsprechend sinkt die Nachfrage nach Konsumgütern.

Der inländische Konsum wird auch durch fallende Immobilienpreise gebremst. «Wenn ihre Häuser und Wohnungen auf einmal viel weniger wert sind, sparen die Menschen», sagt ein lettischer Immobilienmakler. Selbst der malerische Ferienort Jurmala an der Küste, einst für Moskauer Politbüromitglieder, später für die reiche Moskauer Oberschicht reserviert, kämpft nun mit dem Einbruch der Immobilienpreise.

2007 verzeichnete Lettland mit 10,5 Prozent im dritten Jahr hintereinander einen zweistelligen Zuwachs beim Bruttoinlandprodukt (BIP). Für 2008 werden nach Prognosen der Swedbank nur noch 6 und für 2009 noch 5 Prozent erwartet. Auch die Inflationsrate steigt. Sie lag im Vorjahr bei 10,1 Prozent und soll in diesem Jahr auf 13 Prozent klettern. Für 2009 wird sie bei 7 Prozent erwartet.

Schlusslicht Estland

In Estland ist die Abkühlung am deutlichsten spürbar. Im ersten Quartal 2008 fiel die BIP-Wachstumsrate erdrutschartig von 10 auf 4,5 Prozent. Sie ist damit so tief wie seit acht Jahren nicht mehr. Die Inflation, im Vorjahr noch bei 6,6 Prozent, wird für 2008 auf 9 Prozent geschätzt. Erst für 2009 wird mit einem Rückgang auf 4 Prozent gerechnet.

Litauen steht noch am besten dar. Der Wirtschaftsaufschwung kam dort langsamer, aber nachhaltiger als in den Nachbarländern zum Tragen. Im vergangenen Jahr erreichte Litauen mit 8,6 Prozent die bisher höchste BIP-Wachstumsrate seit 2003. Für dieses Jahr werden 8,5 Prozent erwartet. 2009 soll die Inflationsrate auf 5 Prozent zurückgehen.

Hoffnung auf weiche Landung

«Die Inflation ist ein grosses Problem», sagt Swedbank-Analyst Kennmar. Sie wird zusätzlich durch den Fachkräftemangel angefacht, der die Löhne hochtreibt. Das wiederum schreckt ausländische Investoren mehr und mehr ab. Allein in Lettland stiegen die Löhne 2007 im Schnitt um 30 Prozent.

Einige der westlichen Firmen, die sich in Riga niedergelassen haben, wandern nun in Billiglohnländer wie die Ukraine ab. Das Call-Center der Hotelkette Hilton löste kürzlich sein Büro in Lettland auf. «Wir konnten lange mit niedrigen Löhnen und gut qualifiziertem Personal locken. Jetzt ist die Situation schwieriger», sagt die lettische Arbeitgeberverbands-Chefin Elina Egle.

Ähnlich wie die baltischen Nationalbanken will die Arbeitgebervertreterin aber den Teufel nicht an die Wand malen. «Eine Wirtschaftskrise haben wir nicht», sagt sie. Martins Gravitis, Ökonom bei der lettischen Nationalbank, gibt ihr Recht:

«Es ist völlig logisch und notwendig, dass nun eine Anpassungsperiode folgt. Das ist keine Krise, sondern nur ein Normalisierungsprozess.»

Mit den gegenwärtigen Wirtschaftsdaten sei Lettland noch sehr weit entfernt von einem Beitritt zur Euro-Zone, sagt Gravitis. Doch auch wenn sich der Wirtschaftsboom nun dem Ende zuneige, spreche alles für eine weiche Landung.

Mar. 26th, 2008

Ingwar

Projekt für Kinder im Cottbuser «Weltspiegel»

Mit dem Spatzenkino im Dorf der Erfinder

Cottbus.  Zwei Eposiden aus dem Film «Lotte im Dorf der Erfinder“» (Estland/Lettland 2006) zeigt das Projekt Spatzenkino nach eigenen Angaben am heutigen Mittwoch ab 10 Uhr im Cottbuser Filmtheater «Weltspiegel» unter dem Programmtitel «Lotte und ihre Freunde» .


Die estnisch-lettische Co-Produktion sei nach dem deutschen Filmstart im vergangenen Jahr als «Neuentdeckung am europäischen Animationshimmel» gefeiert worden, heißt es in der Mitteilung weiter. Kurz zuvor war der Film auf der Berlinale in der Sektion Generation zu sehen gewesen. In Estland, so die Mitteilung, habe der Film alle Besucherrekorde gebrochen.
Das Spatzenkino zeige zwei Episoden aus dem bunten und fantasiereichen Animationsfilm. Die jungen Zuschauer werden in das Dorf der Erfinder entführt, wo der Erfinderwettbewerb das wichtigste Ereignis des Jahres ist. Alle Erfinder des Dorfes präsentieren einer strengen Jury ihre neuesten Entwicklungen. Richtig Schwung kommt in die Sache, als im Dorf das Karatefieber ausbricht. Zum Karatetraining erscheinen das Hundemädchen Lotte und ihre Freunde höchst motiviert. Als guter Lehrer erweist sich die japanische Biene Susumu.
Die Programmlänge beträgt etwa 45 Minuten. Der Eintritt kostet laut Veranstalter einen Euro.  (red/ue)
Ingwar

Leben und Schreiben in Litauen

Stipendium des Hessischen Literaturrats

 Wer mindestens zwei Bücher geschrieben oder übersetzt hat, die Deutsche Staatsbürgerschaft besitzt und in Hessen wohnt, ein wenig Litauisch oder Englisch spricht, den lädt ein Stipendium zu einem Arbeitsaufenthalt in Vilnius ein.

Seit 2004 haben der Hessische Literaturrat und seine Partner bereits zehn Literaturstipendien ermöglicht. Für 2008 laufen die Ausschreibungen für Wisconsin/ USA und Rumänien. Nun wird auch wieder ein 4-wöchiges Stipendium vom 15. September bis15. Oktober 2008 in Litauen ausgeschrieben.

Die Republik Litauen stellt in Vilnius eine Wohnung zur Verfügung und übernimmt auch die Kosten, die in Zusammenhang mit Lesungen oder anderen Programmpunkten entstehen. Die Republik Litauen gewährt ebenfalls für die Dauer des Aufenthalts ein Stipendium in Höhe von 2.000 Litas. Dies entspricht derzeit etwa 580 Euro – die Kaufkraft ist wegen des litauischen Preisniveaus aber sehr viel höher, als die Umrechnung des Wechselkurses erwarten lässt. Organisatorische Aufgaben sowie die Betreuung des Stipendiaten vor Ort übernimmt „Books from Lithuania“.

Die Ausschreibung richtet sich an Autoren und Übersetzer, die bereits mindestens zwei literarische Werke veröffentlicht haben. Sie müssen deutsche Staatsangehörige sein und zum Zeitpunkt der Bewerbung den ersten Wohnsitz und ihren Schaffensmittelpunkt in Hessen haben. Zur Verständigung werden Grundkenntnisse der englischen Sprache bei Antritt des Stipendiums vorausgesetzt, sofern keine Grundkenntnisse der litauischen Sprache vorhanden sind. Zum Programm gehört die Teilnahme an Lesungen, Schreibwerkstätten und Diskussionsrunden u. a. in Schulen, Bibliotheken, Buchhandlungen. Ebenfalls erwünscht ist die Zusammenarbeit mit den lokalen und regionalen litauischen Medien.

Das „Hessische Literaturstipendium“ wurde zur Vertiefung der interkulturellen Kontakte im Sommer 2005 ins Leben gerufen. Es wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, der Landeshauptstadt Wiesbaden und dem Hessischen Literaturrat getragen.
 
Redaktion: nrc

Bild: Vilnius lädt zum Schreiben ein.

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